AHKD

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Kooperation der Kooperationen

Unter dem Namen „Automobilhandels Kooperationen in Deutschland e.V.“ haben sich 2008 sieben große Händlerzusammenschlüsse zusammengetan.

„Wir wollen zunächst im Hinblick auf die im Mai 2010 auslaufende Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung, GVO, die Interessen unserer Mitglieder wahrnehmen.“ So formuliert Wolfgang Baum, Vorstand des Vereins Automobilhandels Kooperationen in Deutschland e.V., kurz AKHD, das Ziel des frisch gegründeten Vereins.

Sieben der großen in Deutschland tätigen Automobilhandelszusammenschlüsse haben sich 2008 in dieser „Kooperation der Kooperationen“ vereinigt. Dazu gehören die Automobilgruppe Niedersachsen-Mitte AG, die Automobilgruppe Ost AG, die APM AG sowie die Automobile Süd AG.

Insgesamt umfasst der AKHD e.V. mehr als 500 Betriebsstätten in den Gründungskooperationen, verteilt über ganz Deutschland. Vorwiegend handelt es sich dabei um VW- und Audi-Betriebe, aber auch die Marken Renault, Opel, Seat, Skoda, Subaru, Mercedes-Benz und Nissan sind vertreten. In den Autohäusern sind etwa 15.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Vertreten wird der Verein mit Sitz in Köln durch die Vorstände Wolfgang Baum, Jens Heller und Manuela Scheer.

Ziel ist es, die Vorteile der Kooperationen für Markt und Verbraucher deutlich hervorzuheben. „Gerade die Diskussion um die Wirkungsweise der GVO zeigt“, so Wolfgang Baum, „dass die vertrieblichen Besonderheiten der Verbundgruppen bei der GVO-Nachfolgeregelung nicht deutlich hervorgehoben werden.“ Daneben will der Verein auch mittelstandsspezifische Anliegen vermitteln, die in der gegenwärtigen Politik immer mehr in den Hintergrund treten.